Wenn man viel Zeit hat, die man nicht anders versenken kann als sich V2Brain anzusehen oder tolle Photoshop Artworks zu basteln, dann kommt sowas dabei heraus: 
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The Descendants – Familie Und Andere Angelegenheiten , man würde meinen dieser Film ist tiefgründig und fesselnd und spricht eine sehr empfindliche Thematik an. Hmm ja nur leider ist es sehr enttäuschend wenn man ihn komplett sich antut. Flache Gags die irgendwie so garnicht mit dem Kerntheme harmonieren möchten.
Die ganze Nebengeschichte lenkt von dem Wesentlichen ab, manche Szenen zu langatmit sowie überflüssig.
Ein Mann der zwischen zwei Stühlen steht, Familie und Arbeit und einem scheinbar lukrativem Geschäft bezüglich des Verkaufs von Landgut.
Zu viel drumherum, Schauspieler kommen irgendwie nicht richtig zur Geltung, trotz bester Besetzung.
Tja Famile und Tod ist eben keine Kaffeewerbung.
Eigentlich war es mir vorher nie so bewusst, man lebt vor sich hin und schaut ab und an auf die Uhr, hetzt von einem Termin zum anderen, aus der Uni in die Bib. aus der Bib in den Supermarkt zur Tiefkühlkost, im Notfall tut es auch der Toast mit Erdnussbutter, Hauptsache nichts tierisches.
Man dreht sich um, wendet sich in den Kissen und schon fängt das Spiel von vorne an. Doch irgendwann sagt dir dein Leben “Hey, schon mal auf die Uhr genau gesehen, hast du schon mal reingeschaut, in dich selbst?”, eine Bremse, ein Stoß und man steht. Stille. Man wartet, auf was? Angst erfüllt den Körper, die Synapsen toben um die Wette.
Ein Klumpen etwas breitet sich in deinem Körper aus und du kannst nichts dagegen tun, es gehört nicht zu dir aber dennoch irgendwie ist es in dir. Es frisst deine Zeit, es frisst dein Gedanken, deinen Mut, deine Kreativität, deine Lebenslust. Es tötet dich langsam. Es fragt dich nicht ob du willst oder nicht, es ist da, sitzt breit auf deiner Zeitbank, will sich immer mehr Platzansprüche zusichern. Als wäre es ein fettes amerikanisches Kind, welches man mit Fastfood füttert und es schreit “ich will noch meeeeehr!”.
Was tun?
Ich habe verdammte Angst vor diesem Klumpen, es frisst immerhin mein Fastfood!
FUCK ME ON FACEBOOK MARINA IST TOLL
Der gerade mal 20 jährige New Yorker, kreiert mit seinem Charm eine ganz neue Musikrichtung. Eine Symbiose aus Blues, Jazz, Synthpop und Electro ergeben Jaars extravagante Werke so z.B. “keep me there” oder das vocallastige “space is only noise if you can see”. Es wird viel experimentiert, dies erlaubt dem Küntler eine große Bühne um sich auszutoben, die Songs fließen zwar in einander, unterscheiden sich dennoch charaktaristisch sehr stark von einander.
Erinnert mich auch etwas an James Blake, The XX, Tesla Boy.





















